SteTiG
→ Emotionale Sicherheit als Gelingensbedingung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen
Im Rahmen des Projektes „SteTiG” wurde bei den Designethnografischen Fallanwendungen unter anderem untersucht, wie Patient*innen, Bewohner*innen, Angehörige und Leistungserbringende die Nutzung von digitalen Technologien im jeweiligen Versorgungssetting erleben, inwieweit das Gefühl von Sicherheit von Bedeutung ist und welche Einflussfaktoren und Bedürfnisse sich aufzeigen lassen.
Durch das Eintauchen in die realen Lebenswelten der Teilnehmenden konnte ein umfassender Einblick in die Bedürfnisse, Einflussfaktoren und Auswirkungen im Zusammenhang mit der gefühlten Sicherheit und digitalen Technologien im Gesundheitswesen gewonnen werden. Die Teilnehmenden wurden dort besucht, wo sie die digitale Technologie üblicherweise nutzen. Somit wurden beispielsweise Senior*innen in Altenheimen besucht, in denen Robotik oder VR-Brillen für die psychosoziale Förderung eingesetzt werden. Eine Notfallsanitäterin wurde in einer Rettungsdienstakademie getroffen, um das Fallbeispiel einer Reanimation mit digitalem Equipment zu beobachten.
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Forschungsprojekt:
SteTiG →
Laufzeit:
2021 – 2023
Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
In Kooperation mit:
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf →
MSD, FH Münster →
Hochschule Düsseldorf →
Folkwang Universität der Künste, Essen →
Universität Duisburg-Essen →
Evangelische Hochschule Dresden →
Katholisches Klinikum Koblenz Montabaur →
Methoden:
Designethnografie, Qualitative Inhaltsanalyse


© Anne Karrenbrock
Das partizipative Forschungsdesign ermöglichte den Teilnehmenden, ihre eigenen Perspektiven aktiv in die Ergebnisse einzubringen. Die Think-aloud Methode, die bei der Designethnografie angewendet wurde, half den Teilnehmenden, ihre Gedanken und Empfindungen bei der Nutzung der digitalen Technologie direkt zu äußern und im Anschluss mit der Designforscherin zu reflektieren. Weitere Designmethoden wie Prozessmaps und Storyboard-Darstellungen wurden verwendet, um den Teilnehmenden bei der Visualisierung neuer Möglichkeiten und einer alternativen bzw. idealen Anwendung der digitalen Technologie zu unterstützen.
Durch iteratives Vorgehen und insgesamt drei Treffen mit jedem Teilnehmenden konnten Einwände oder weitere Faktoren stetig einbezogen und berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden auf der Abschlussveranstaltung im November 2023 präsentiert und werden in Publikationen veröffentlicht.
Das Projekt wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Kuske durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Designforschung wurde von Mara Vöcking durchgeführt.


© Anne Karrenbrock
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Forschungsprojekt:
SteTiG →
Laufzeit:
2021 – 2023
Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
In Kooperation mit:
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf →
MSD, FH Münster →
Hochschule Düsseldorf →
Folkwang Universität der Künste, Essen →
Universität Duisburg-Essen →
Evangelische Hochschule Dresden →
Katholisches Klinikum Koblenz Montabaur →
Methoden:
Designethnografie, Qualitative Inhaltsanalyse