Rückblick / KoMet-Tag 2023
→ Welche Rolle spielen Reallabore?


07.12.2023

Veranstaltung:
Kompetenzfeld Metropolenforschung (KoMet)

Ort:
Universität Duisburg Essen

Teilnehmerinnen:
Diana Cürlis, Mara Vöcking

Mehr Infos zum Forschungsprojekt AWIEW findest du hier

Am 07. Dezember 2023 fand in Essen der 5. KoMet-Tag zum Thema „Transformative Wissenschaft- Welche Rolle haben Reallabore?“ statt. Die Veranstaltung bot Präsentationen, Austausch und Thementische rund um das Thema „Reallabor“, mit dem Ziel, den Begriff weiter zu schärfen, zu hinterfragen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu spezifizieren.

Gemeinsam mit Daniel Krüger und Ann Christin Schulz der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund boten Diana Cürlis und Mara Vöcking des SDRL einen der sieben Thementische mit dem Titel: “Reallabore als Instrument zur Transformation beruflicher Rehabilitation” an, um gemeinsam mit den Teilnehmenden der KoMet-Tagung über den Begriff des Reallabors zu diskutieren. Da der Begriff häufig im Stadtentwicklungs-Kontext genutzt wird, bot dieser Thementisch einen spezifischen Blick auf ein konkretes Fallbeispiel der beruflichen Rehabilitation, welches im Rahmen des des Projekts „Arbeiten – wie ich es will!“ (AWIEW) betrachtet wird.

In Form einer Präsentation und anschließender Diskussionsrunde unterstützt durch Graphic Recording moderierten Diana Cürlis und Daniel Krüger den Thementisch. Die Präsentation bot einen Einblick in die partizipative Arbeitsweise des SDRL im Rahmen des FranzLabs. Das FranzLab ist Teil des Projekts AWIEW und befasst sich mit sozialer Nachhaltigkeit, der Integration von Menschen mit Behinderungen in den 1. Arbeitsmarkt sowie der partizipativen, personenzentrierten Transformation des beruflichen Rehabilitationswesens. Innerhalb des Projekts AWIEW wird der Reallabor Ansatz genutzt, welcher gemeinsam mit Menschen mit Behinderung an der partizipativen Gestaltung eines digitalen Tools arbeitet und gleichzeitig der Erforschung neuer Praktiken zur Förderung des Übergangs auf den 1. Arbeitsmarkt dient. Dadurch zielt das FranzLab nicht nur auf technologische, sondern auch auf soziale Innovation ab.

Die Diskussion konzentrierte sich insbesondere auf Fragen der Transdisziplinarität und der Übertragung des Reallabor-Konzepts auf das Rehabilitationswesen. Spezifische Fragen, die im Fokus standen: “Wie können wir erfolgreich inter- und transdisziplinär zusammenarbeiten?“, “Wie entwickelt man ein digitales Tool mit Menschen mit Behinderung?”, oder “Wie entwickelt man ein Reallabor für soziale Transformationsprozesse?”. Im Plenum wurden die diskutierten Punkte präsentiert.