SDRL auf der 7. Community Health Konferenz


22.11.2024

Veranstaltung:
Community Health Konferenz

Ort:
Department of Community Health an der HS Gesundheit in Bochum

Teilnehmerinnen:
Diana Cürlis, Mara Vöcking, Leonie Truß

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Vom 21. bis zum 22. November 2024 fand die Community Health Konferenz an der Hochschule für Gesundheit in Bochum statt.

Community Health setzt auf zielgruppenspezifische Ansätze, um soziale Ungleichheiten abzubauen, den Zugang zu Gesundheitsressourcen zu verbessern und benachteiligte Gruppen zu stärken. Dabei werden spezifische Merkmale wie Geschlecht, Herkunft oder Behinderung berücksichtigt, um maßgeschneiderte Maßnahmen zur Förderung, zum Schutz und zur Erhaltung der Gesundheit zu entwickeln.

In einer Schwerpunktsession präsentierte das transdisziplinäre Konsortium des Projekts „Arbeiten – wie ich es will!“ seine Forschungsergebnisse. 

Das breit aufgestellte Konsortialteam besteht aus aus dem Franz Sales Haus, Sozialwissenschaftler*innen und Rehabilitationswissenschaftler*innen der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund, dem Team des Fraunhofer FIT Anwendungszentrums SYMILA sowie Social Designerinnen des SDRL (FH Münster). Gemeinsam zeigten die Projektpartner*innen, wie die einzelnen Forschungsarbeiten zu einem transdisziplinären und interdisziplinären partizipativen Entwicklungsprozess zusammengeführt werden.

Das übergeordnete Ziel des Projekts „Arbeiten –wie ich es will!“ ist die Entwicklung und Erprobung eines Bedarfsermittlungsinstruments. Dieses Instrument soll sowohl technologische Lösungen als auch neue soziale Praktiken integrieren, um die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu fördern.

Diana Cürlis, Mitglied des SDRL und Teil der Forschungsgruppe des Projekts „Arbeiten – wie ich es will!“, beleuchtete in ihrem Vortrag „Transformation der Co-Design-Prozesse: Was braucht das Bedarfsermittlungsinstrument?“ die Perspektive und Arbeit der Social Designerinnen im Projekt. In ihrem Beitrag gab sie einen zusammenfassenden Rückblick auf die partizipative Forschung und die Erkenntnisse aus den Co-Design-Prozessen mit Menschen mit Behinderung (Co-Designer*innen). Zudem zeigte sie auf, wie diese Ergebnisse in ein Anforderungsprofil für das Bedarfsermittlungsinstrument überführt wurden. Diana Cürlis gab dazu einen kurzen Ausblick auf weitere gestalterische Fragestellungen zur visuellen Konzeption und zur Interaktion mit dem Bedarfsermittlungsinstrument.

Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie Social Design durch eine kluge Verbindung von partizipativer Forschung und Gestaltung dazu beitragen kann, Lösungen zu entwickeln, die sowohl aus den Bedürfnissen und dem Input der Co-Designer*innen heraus entstehen, als auch auf innovative Weise die praktische Umsetzung unterstützen.

Nach den Vorträgen entwickelte sich eine anregende Fragerunde, begleitet von lebhaften Diskussionen und wertvollen Denkanstößen. Ein herzliches Dankeschön an die Organisator*innen und Teilnehmer*innen der Community Health Konferenz!