AWIEW
→ Arbeiten, wie ich es will!
Das Forschungsprojekt „Arbeiten – wie ich es will!“ (AWIEW) hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe am 1. Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Dazu soll im Kontext eines Reallabors ein Bedarfsermittlungsinstrument entwickelt werden, welches Menschen mit geistiger Behinderung bei der beruflichen Orientierung zur Seite steht. Dieses Instrument besteht im Kern aus einer digitalen Lösung, schließt aber auch den sozialen und institutionellen Kontext mit ein, innerhalb dessen das Tool zur Anwendung kommt.
Um dieses komplexe Thema bestmöglich zu bearbeiten, wurde ein inter- und transdiziplinäres Konsortialteam zusammengestellt, welches verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Dazu zählen Sozial- und Rehabilitationswissenschaftler*innen der Sozialforschungsstelle, angesiedelt an der TU Dortmund, Data Scientists und KI-Expert*innen aus dem Symila Anwendungszentrum des Fraunhofer Instituts sowie das Franz Sales Haus, eine Einrichtung und Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Essen.
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Forschungsprojekt:
Arbeiten, wie ich es will! →
Laufzeit:
2021 – 2026
Förderung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
In Kooperation mit:
MSD, FH Münster →
Franz Sales Haus →
sfs TU Dortmund →
FIT Fraunhofer →
Methoden:
partizipativ-gestalterische Workshops, Qualitative Inhaltsanalyse, Prototyping



Das Aufgabengebiet für das Social Design Team umfasst Designforschung und qualitative Datenerhebung sowie die Transformation der Erkenntnisse in nutzbare Prototypen: Mit partizipativ-gestalterischen Workshops arbeiten wir gemeinsam mit zahlreichen Co-Designer*innen mit Behinderung, um zunächst explorativ zu ergründen, wie die berufliche Orientierung bisher verlaufen ist. Diese empirischen Daten fließen zum einen in den „digitalen Kern” des Bedarfsermittlungsinstrumentes ein, beleuchten aber gleichzeitig den Kontext aus Mikro-Perspektive, also aus Sicht der Menschen mit Behinderung.
Im weiteren Projektverlauf werden die Erkenntnisse aus den partizipativ-gestalterischen Workshops im Kontext des Reallabors weiterentwickelt, das bedeutet unter Einbezug von Praxis und Wissenschaft. Dazu werden die gesammelten Erkenntnisse der Workshops in digitale Prototypen transformiert und im stetigen Austausch mit den Co-Designer*innen mit Behinderung getestet und evaluiert. Des Weiteren wird der Praxisbezug zu den im Projekt mitwirkenden Arbeitgeber*innen hergestellt, indem diese in die Prozesse einbezogen werden, um konkrete Hürden und Potenziale der Einbettung und Realisierung eines Bedarfsermittlungsinstruments aufzudecken.


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Forschungsprojekt:
Arbeiten, wie ich es will! →
Laufzeit:
2021 – 2026
Förderung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
In Kooperation mit:
MSD, FH Münster →
Franz Sales Haus →
sfs TU Dortmund →
FIT Fraunhofer →
Methoden:
partizipativ-gestalterische Workshops, Qualitative Inhaltsanalyse, Prototyping
Veranstaltungen:
Komet-Tagung 2023 →
Ergotherapietagung 2023 →
Community Health Konferenz 2023 →