Bachelorarbeit „Mut-Macher“: Gewaltschutz im WfbM-Alltag
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10.02.2025
Studentin:
Celina Menk
Bachelorarbeit (2025/26)
FH Münster / Münster School of Design →
In Zusammenarbeit
mit Co-Designer*innen H.K. und Christine
Kooperation:
Franz Sales Haus →
Wie kann Design dazu beitragen, Gewaltschutz in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen stärker im Alltag zu verankern? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt Mut-Macher von Celina Menk im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Münster School of Design (MSD), der FH Münster.
Im Mittelpunkt steht ein partizipativer Co-Design-Prozess gemeinsam mit Beschäftigten der Franz Sales Werkstätten Essen. Dabei wurden persönliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Strategien im Umgang mit Unsicherheiten sichtbar gemacht. Aus diesen Erkenntnissen entstand ein Konzept, das Gewaltschutz nicht nur informiert, sondern emotional zugänglich und im Alltag präsent macht.
Kern des Projekts ist ein haptisches Gewaltschutz-Maskottchen mit integrierter Hilfefunktion. Als vertrauter Begleiter unterstützt es Gespräche über Sicherheit, Grenzen und persönliche Bedürfnisse. Über einen integrierten NFC-Chip ermöglicht es zudem einen direkten Zugang zu einem digitalen Hilfeportal und erleichtert so den Kontakt zu individuellen Ansprechpersonen.
Die Bachelorarbeit wurde von Prof. Carolin Schreiber als Erstprüferin betreut. Wir gratulieren Celina herzlich zu dieser äußerst gelungenen Arbeit.
Eine ausführliche Beschreibung des Projekts, des Gestaltungsprozesses und des entstandenen Ergebnis findet ihr auf der Social Product Design Website.


