Abschlusspräsentation „UnLimited – Wohnen in Münster“


05.07.2025

Veranstaltung:
Ausstellung & Abschlusspräsentation

Ort:
Ausgestellt im Möbelcenter Münster unbent Polstermöbel

Teilnehmer*innen:
Prof. Carolin Schreiber, Leonie Truß, Nadja Schlepper, Julius Mergen vom SDRL

Studierende des Projektkurs „UnLimited“ in Zusammenarbeit mit den Co-Designer*innen

Mit freundlicher Unterstützung der:
RAINER SCHOLZE STIFTUNG

In Kooperation mit:
unbent Polstermöbel
rs Möbel
YELLOW Möbel

© Julius Mergen

Am 5. Juli 2025 fand in den Ausstellungsräumen von Unbent Polstermöbel die Abschlusspräsentation des Semesterprojekts „UnLimited – Wohnen in Münster“ statt. Studierende der Fachrichtung Design präsentierten gemeinsam mit ihren Co-Designer*innen die Ergebnisse eines mehrmonatigen, partizipativen Entwicklungsprozesses. 

Die Lebensrealitäten in Münster sind vielfältig: Wohnungsknappheit, das Leben auf engem Raum, unterschiedliche Formen des Zusammenlebens oder der Wunsch nach mehr Selbstständigkeit stellen Menschen vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. Das Projekt „UnLimited“ setzt genau hier an – mit dem Ziel, gemeinsam mit den Beteiligten neue, gestalterische Perspektiven zu entwickeln. Im Zentrum des Projekts stand die Frage, wie Wohnen in Münster individueller und bedarfsgerechter gestaltet werden kann. 

In Zweierteams entwickelten Designstudierende gemeinsam mit ihren Co-Designer*innen unterschiedliche Konzepte. In diesem Austausch trafen verschiedene Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander, eine Vielfalt, die sich in den präsentierten Prototypen widerspiegelt. Die Ergebnisse und der Entstehungsprozess wurden im Rahmen der Abschlussausstellung präsentiert. Die Begrüßung erfolgte durch den Senior Buyer Herrn Bartsch und Frau Luise Weber-Steinhaus, Vorstand der Rainer Scholze Stiftung.

© Julius Mergen
© Julius Mergen
© Julius Mergen
© Julius Mergen

Begleitet wurde der Prozess vom DesignKiosk , der gezielt Formate zur gemeinsamen Ideenfindung, Themenentwicklung und Konkretisierung anbot. In Workshops wurde beispielsweise daran gearbeitet, wie sich individuelle Wohnbedarfe in erste gestalterische Konzepte übersetzen lassen. 

Ein zentrales Anliegen des Projekts war es, Co-Designer*innen nicht nur als Impulsgeber*innen, sondern als aktive Mitgestalter*innen zu verstehen. Designempowerment spielte daher eine zentrale Rolle: Die Teilnehmenden sollten eigene Ideen entwickeln, Entscheidungen mitgestalten und Gestaltungskompetenz aufbauen. Die entwickelten Ansätze reichen von modularen Möbelstücken, praktischen Reisebausätzen und mobilen Kühlsystemen bis hin zu interaktiven Figuren, inspirierenden Magazinen und Begegnungsformaten für gemeinsames Unterwegssein.

© Sven Henkel

Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit zwischen Luise Weber-Steinhaus, Vorstand der Rainer Scholze Stiftung, und dem Designer Julius Mergen. Gemeinsam setzten sie sich mit der Frage auseinander, wie sich Schlaf- und Wohnbereich in einem einzigen Raum sinnvoll verbinden lassen. Auf Grundlage persönlicher Erfahrungen und Bedarfe entstand ein 1:5 Funktionsmodell eines flexiblen Möbel Konzeptes, das sowohl als Sofa als auch als Bett im selben Raum genutzt werden kann und so maximale Flexibilität und Komfort ermöglicht. 

Wir danken allen Co-Designer*innen, Studierenden, Unterstützer*innen und Gästen für ihr Vertrauen, Engagement und ihre Offenheit.