Neue Veröffentlichung: Mentale Modelle von Künstlicher Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen
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04.07.2026
Teilnehmer*innen:
Prof. Carolin Schreiber, Diana Cürlis, Marc Burghoff, Prof. Gesa Linnemann & Katharina Bock
Künstliche Intelligenz ist längst Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Doch wie stellen sie sich eigentlich vor, was KI ist und wie sie funktioniert?
Dieser Frage widmet sich der aktuelle Fachbeitrag „Mentale Modelle von Kindern und Jugendlichen zu Künstlicher Intelligenz“, von Gesa A. Linnemann (Katholische Hochschule NRW), Carolin Schreiber, Marc Burghoff und Diana Cürlis (FH Münster, Social Design Research Lab) sowie Katharina Bock (Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e. V.).
Die Autorinnen und Autoren beleuchten, welche Vorstellungen Kinder und Jugendliche von Künstlicher Intelligenz entwickeln und welche Bilder und Erklärungsmodelle ihrem Verständnis zugrunde liegen. Die Untersuchung zeigt: Die mentalen Modelle von Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. KI wird dabei häufig vermenschlicht und teilweise als Gegenüber mit eigenen Absichten, Fähigkeiten oder Entscheidungsprozessen wahrgenommen.
Die Arbeit an dem Artikel beeinflusste die Entscheidung, sich intensiver mit der Notwendigkeit von Transformation und Schule im Kontext von KI und Digitalisierung auseinanderzusetzen. (Siehe auch: HAW Forschungspraxis: Forschungsvorhaben SPET ausgewählt )
Der Beitrag verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Vorstellungen junger Menschen über KI ernst zu nehmen und besser zu verstehen. Gerade für Beratung, Soziale Arbeit und Bildung bietet die Auseinandersetzung mit mentalen Modellen wertvolle Ansatzpunkte, um Fragen, Unsicherheiten und Nutzungsverhalten einzuordnen und pädagogisch aufzugreifen.
