HAW Forschungspraxis: Forschungsvorhaben SPET ausgewählt

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03.07.2026

HAW-ForschungsPraxis: Skizzenauswahl abgeschlossen

Teilnehmer*innen:
Prof. Carolin Schreiber, Diana Cürlis, Nora Karl & Prof. Gesa Linnemann

Pressebericht der HAW-Forschungspraxis →

Unser Projektvorhaben “SPET – Schule Partizipativ Erforschen und Transformieren im Kontext von KI und Digitalisierung” ist in der nächsten Antragsrunde! Unser Antrag wurde im Rahmen der Förderrichtlinie HAW-ForschungsPraxis aus dem Bund-Länder-Programm „Forschung an HAW“ als eines von 46 Vorhaben aus insgesamt 320 Einreichungen ausgewählt.

Nach Abschluss der Begutachtung durch externe Gutachter*innen hat der zuständige GWK-Fachausschuss die 46 Vorhaben für die nächste Runde ausgewählt. Die HAW-ForschungsPraxis hat uns nun eingeladen, den Vollantrag einzureichen.

SPET ist ein 44-monatiges Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Schulentwicklung, Partizipationsforschung und KI. Im Zentrum steht die Frage, wie Schülerinnen und Schüler (SuS) technologische Transformationsprozesse von Schule – insbesondere im Kontext von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – wahrnehmen, bewerten und aktiv mitgestalten können.

Auf Grundlage eines induktiven und konsequent partizipativen Forschungsdesigns untersucht SPET die Perspektiven, Bedarfe und Zukunftsvorstellungen von SuS und macht diese zum Ausgangspunkt der empirischen Forschung. Gestalterische und partizipative Methoden dienen dabei nicht allein der Entwicklung von Lösungen, sondern zugleich als Instrumente der Erkenntnisgewinnung: In einem Bottom-up-Prozess werden Vorstellungen einer Schule der Zukunft exploriert, verdichtet und in konkrete Zukunftsszenarien und Interventionen überführt.

Die daraus hervorgehenden Ansätze werden gemeinsam mit Lehrkräften und Schulleitungen, unterstützt von der Kommune, der Bezirksregierung und assoziierten Partner*innen in realen schulischen Kontexten diskutiert, erprobt, wissenschaftlich begleitet und evaluiert. SPET untersucht damit nicht nur, welche Veränderungen SuS angesichts disruptiver Technologien für Schule als relevant erachten, sondern auch, unter welchen Bedingungen ihre Perspektiven wirksam in schulische Transformations- und Entwicklungsprozesse integriert werden können.